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1. Einführung
In diesem Abschnitt werden die Aufgaben und der Aufbau von
Netzwerkprotokollen erläutert. Wobei jede Schicht der Netzwerkprotokolle
einzeln betrachtet wird. Abschließend findet noch eine Einordnung des
Hauptthemas Protokolltechniken bzw. funktionen in das Schichtenmodell
statt.
1.1 Aufgabe der Netzwerkprotokolle
Netzwerkprotokolle sind Programme, die überall dort benötigt werden, wo
Computer miteinander kommunizieren. Sie bilden die Schnittstelle zwischen
Netzwerkhardware und Anwendungssoftware. Ihre Aufgabe besteht darin dafür
zu sorgen, dass die Kommunikation zwischen den Rechnern fehlerfrei und
schnellst möglich abläuft.
1.2 Aufbau der Protokolle
Um ein besseres Gesamtverständnis bezüglich der Funktionsweise von
Netzwerkprotokolle zu erhalten, ist es sinnvoll sich ihren Aufbau näher an
zusehen. Netzwerkprotokolle sind nach dem OSI Schichtenmodell (Open Source
Interconnection) aufgebaut, dass bereits 1983 als Standard festgelegt wurde. Das
OSI Modell besteht dabei aus 7 unterschiedlichen Schichten, wobei jede Schicht
gerade einen Teil der Kommunikationsaufgabe löst.
1. Schicht: Bitübertragung (Physical Layer)
Die erste Schicht regelt die physikalische bitweise Übertragung der Daten
auf der Ebene der Kabel und Stecker im Netzwerk.
2. Schicht: Sicherung (Data Link Layer)
Die zweite Schicht ist sowohl für den Transport zwischen den Stationen
wie auch für die Fehlerkontrolle zuständig. Sie organisiert und definiert
Rahmenformate, Prüfsummen, Bitstopfen
3. Schicht: Vermittlung (Network Layer)
Die dritte Schicht regelt mithilfe der zweiten Schicht die Weiterleitung
der Datenpakete, übernimmt die Adressierung der Pakete und die
Auswahl des richtigen Pfades (Routing).
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